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Holzfeuerung mit Kaminen und Kachelöfen



07.12.2015

Sie speichern Wärme und nutzen den natürlichen Energieträger Holz!


Der Kachelofen
Seine milde Strahlungswärme und sein gefälliges Äußeres sorgen für eine besonders behagliche Wohnatmosphäre. Mit Stückholz oder Holzpellets befeuert, ist der traditionelle Kachelofen zudem umwelt- und klimafreundlich. Im Laufe der Zeit wurde die Feuerungstechnik von Kachelöfen und Kaminen immer weiter perfektioniert. Moderne Geräte zeichnen sich dabei durch einen hohen Bedienungskomfort und verbesserte Effizienz aus.

Kachelöfen in vielen Variationen
Neben dem traditionellen Grundofen, der sich zwar nur langsam erwärmt, aber eine besonders hohe Speicherfähigkeit besitzt, gibt es heute vielfältige Varianten: Warmluftöfen sind je nach Bedarf mit modernen Heizeinsätzen für feste Brennstoffe  (vornehmlich Stückholz), aber auch für Öl und Gas ausgestattet. Offene Kamine verbreiten eine gewisse Lagerfeuerromantik. Analog dazu gibt im geschlossenen Heiz- oder Kachelkamin eine großflächige Sichtscheibe den Blick auf das Feuer frei. Diese Kamine haben einen höheren Wirkungsgrad.

Aufgrund seiner hervorragenden Speicherfähigkeit ist der Kachelofen bereits seit Jahrhunderten für seine Effizienz bekannt. Schon Friedrich der Große veranstaltete Wettbewerbe, bei denen besonders energiesparende Kachelöfen, sogenannte „Holzsparöfen“, prämiert wurden.

Holz klug verfeuern
Die besten Heizwerte erzielen Eiche, Rubinie und Esskastanie. In jedem Fall sollte das verwendete Holz von Sonne und Wind gut durchgetrocknet sein. Der Wassergehalt der Holzscheite darf 20 Prozent nicht überschreiten. Zwar liefert ein Kilogramm getrocknetes Holz mit einem Heizwert von circa 4,4 Kilowattstunden nur knapp halb so viel Energie wie Heizöl. Doch Kachelöfen punkten nicht nur durch ihren Wärmespeicher, sondern auch durch die Schonung von Rohstoffressourcen. Denn anders als Rohöl wächst Holz nach.

Kombination mit dem Solardach
Immer mehr Zuspruch finden Pellet- oder Primäröfen, die speziell für die Verfeuerung der kleinen Holzpresslinge entwickelt wurden. Sie können – zum Beispiel in Kombination mit einer Solaranlage - hervorragend als vollautomatische Zentralheizung eingesetzt werden. Ein Comeback erleben auch die urgemütlichen Kachelherde, die heute sogar mit modernen Brat- und Back-Modulen ausgestattet werden können. Eine breite Palette von Kacheln, Luftgittern, Türen und weiterem Zubehör eröffnet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Schornstein aus Edelstahl 
Ohne den fachmännisch ausgelegten Schornstein ist kein Feuer im Ofen möglich:


Beim nachträglichen Einbau oder der Sanierung empfiehlt es sich, auf Edelstahlsysteme für erhöhte Anforderungen zurückzugreifen. Denn an ihnen dürfen Regelfeuerstätten - neben Kachelöfen zum Beispiel auch Kaminöfen, Öl- oder Gasfeuerstätten - angeschlossen werden. Der SHK-Heizungs- und Ofenbauer berät fachkündig in allen Fragen rund um den Einbau von Kaminen und Kachelöfen.

Quelle: www.wasserwaermeluft.de
Bild: MEV Verlag GmbH