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Licht von oben: Mit Dachfenstern wird es hell wie unter freiem Himmel



25.01.2016

Aktenordnergroße Dachfenster sind längst passé: Heute sind helle Wohnwelten mit schönem Ausblick gefragt und das gilt auch für das früher oft vernachlässigte Dachgeschoss.


Die Möglichkeiten sind vielfältig, aber eines haben alle Dachfenster gemeinsam: „Mit ihnen wird es hell wie unter freiem Himmel, aber natürlich bleiben Regen und Sturm außen vor“, so der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn.

Ein schön ausgebautes Dachgeschoss ist einfach nur gemütlich: Die Dachschrägen sorgen für ein Zelt-Feeling, nur dass es dabei natürlich viel bequemer zugeht, als auf dem Campingplatz. Und im Zweifel auch heller, denn es gibt unzählige Möglichkeiten, gesundes Tageslicht in das Oberstübchen des Eigenheims zu bringen und aus einfachem Wohnraum einen Lebensraum mit Wohlfühleffekt zu machen.

Vom klassischen, schräg eingebauten Dachflächenfenster über Überfirst- und Giebelverglasungen, stehende Gaubenfenster und großflächige Dreiecksfenster bis hin zu platzsparenden Schiebedachfenstern ist alles möglich. Neben dem dadurch möglichen Lichtgewinn und dem damit einhergehenden Plus an Lebensqualität sorgen ordentlich dimensionierte Dachfenster für einen weiteren Effekt: Sie nutzen in der kalten Jahreszeit passive solare Energiegewinne und erwärmen die darunter liegenden Räumlichkeiten.

Für den Sommer muss dann natürlich auch an einen passenden Sonnenschutz gedacht werden, damit es im Obergeschoss nicht zu warm wird. Auch hier gibt es viele gute und praktikable Lösungen: Diese reichen zum Beispiel von Hitzeschutz-Markisen über Rollläden bis hin zu mit besonderem Sonnenschutzglas ausgestatteten Dachfenstern.

Schneller Luftaustausch – mit und ohne Automation
Dachfenster sind perfekt für den schnellen Luftaustausch im Haus geeignet. Werden sie geöffnet, kann die abgestandene Luft wie durch einen Kamin nach oben entweichen und die Luft im Haus wird in kurzer Zeit erneuert. Für die einfache Bedienbarkeit der Fenster gibt es neben dem klassischen Fenstergriff oder anderen Öffnungsmechanismen auch besonders komfortable automatisierte Elemente. Damit lassen sich die Fenster und auch die verschiedenen Beschattungen leicht selbst bedienen.

„Einen Schritt weiter gehen sensorgesteuerte Systeme, die beispielsweise die Luftfeuchte im Raum messen oder den CO2-Gehalt der Luft. Ist die Luft zu schlecht, wird sie vollautomatisch dadurch ausgetauscht, dass sich die Fenster solange wie notwendig öffnen“, so Tschorn. Damit dies nicht bei Regen oder Sturm geschieht, helfen außen liegende Wind- und Regensensoren bei der automatischen Auswahl des richtigen Lüftungs- bzw. Beschattungszeitraumes.

Quelle: www.window.de
Bild: MEV Verlag GmbH