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Entscheidungshilfen zur Verringerung des Biozideinsatzes an Fassaden



18.05.2015

An Gebäudefassaden können sich Algen und Pilze ansiedeln, die als grau-grünlicher bis schwarzer Belag sichtbar werden. Betroffen sind alle Materialien wie Putz, Farbe, Holz, Metall, Glas, Klinker, Kunststoff oder Sichtbeton.


Diese „lebenden“ Verschmutzungen beeinträchtigen jedoch keineswegs die bauphysikalische Funktionalität. Die Konstruktion einer Fassade und standortbedingte Faktoren beeinflussen das Risiko des Befalls. Häufig wird zu biozidhaltigen Reinigungslösungen, Anstrichen und Putzen gegriffen, um auf chemischen Weg dem unschönen Bewuchs vorzubeugen. Dieser Einsatz von Bioziden belastet jedoch Mensch und Umwelt. Außerdem ist die Schutzwirkung zeitlich begrenzt. Für eine nachhaltig schöne Fassade sind die Zusammenhänge zu verstehen, damit die richtigen Maßnahmen getroffen werden können.

Mit dem Ziel einer gemeinsamen zukunftsweisenden Strategie für die nachhaltige Verwendung von Biozidprodukten wurden unter dem Titel „Entscheidungshilfen zur Verringerung des Biozideinsatzes an Fassaden“ 5 Merkblätter für unterschiedliche Zielgruppen erarbeitet und jetzt vom Umweltbundesamt herausgegeben.

Eines dieser Opens external link in new windowMerkblätter soll insbesondere den Heimwerker kurz und komprimiert über das Bewuchsproblem an Fassadenoberflächen und über Gefährdungen durch Biozidprodukte informieren.

Quelle: www.farbe.de
Bild: MEV Verlag GmbH