Aufträge erteilen, Mut machen, Zuversicht wecken!

Liebe Mitbürger!

Wie andere Bundesländer auch hat das Land NRW vor einigen Tagen beschlossen, sich auf einen „Weg in eine verantwortungsvolle Normalität“ aus der Corona-Krise heraus zu begeben. Wir alle haben über jetzt bald zwei Monate bereitwillig eine Vielzahl von Einschränkungen auf uns genommen, um eine weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Und das ist uns insgesamt eindrucksvoll und hoffnungsgebend gelungen. Dieser Erfolg hat jedoch seinen Preis: der Verzicht auf einen Großteil unserer sozialen Kontakte, schwierige und belastende häusliche Bedingungen aufgrund geschlossener Schulen und Kitas oder auch der Verzicht auf kulturelle Events wie Theater, Museen oder Sportveranstaltungen. Auch die Wirtschaft sieht sich großen Problemen gegenüber: Viele unserer Unternehmen haben große Umsatzrückgänge zu verzeichnen, manche Branchen wie beispielsweise Friseure, Kosmetiker, Bäcker oder Fleischer kämpfen buchstäblich um ihre Existenz. Zahlreiche Unternehmen, darunter auch Handwerksbetriebe, haben in den letzten Wochen mit Soforthilfen, Krediten und anderen Instrumenten Unterstützung erfahren. Das war hilfreich. Das war notwendig. Dafür sind wir dankbar.

Aber das kann kein Rezept auf Dauer, kann nicht die Zukunft sein. Auch widerspricht es zutiefst unserem Selbstverständnis: Wir Handwerker wollen nicht am Tropf des Staates hängen. Wir Handwerker wollen arbeiten, wollen ausbilden, wollen unsere Dinge selbst in die Hand nehmen und selbst unseren Lebensunterhalt bestreiten! Aber dafür brauchen wir Sie, unsere Kunden! Sie haben die Möglichkeit zu helfen. Indem Sie beispielsweise Aufträge, die Sie „vor Corona“ bereits erteilt oder ins Auge gefasst hatten, jetzt realisieren! Möglicherweise gibt es auch Arbeiten, die Sie für das kommende Jahr geplant hatten und die Sie jetzt vorziehen können. Nichts wäre in dieser schwierigen Situation so wertvoll wie das!

„Gesundheit“ ist ein hohes Gut. Und bleibt es auch. Und Sie können sicher sein: Das Handwerk hat die coronabedingten Herausforderungen sehr genau im Blick. Unsere Handwerksverbände haben in den letzten Wochen hervorragende Hygiene-Konzepte ausgearbeitet. Unsere Betriebe und unsere Mitarbeiter wissen um die Notwendigkeit von Abstandsregeln und nutzen entsprechende Schutzmaßnahmen z.B. bei Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Haus. „Wiederannäherung“ lautet also das Gebot der Stunde: mit Vorsicht, mit Umsicht, mit Augenmaß, aber im Miteinander. Unsere Betriebe und Mitarbeiter sind bereit hierzu. Sie als Auftraggeber und Kunde haben es in der Hand: Machen Sie möglich, dass das Handwerk seinen Beitrag einbringen kann! Dass es mit seinen Gütern und Dienstleistungen wieder so für Sie da sein kann, wie Sie es kennen: qualitätsvoll, leistungsstark, engagiert!

Dann packen wir das — gemeinsam!

Ihre Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft Remscheid

Das Handwerk auch in der Corona-Krise ein zuverlässiger Partner

 „Liebe Auftraggeberinnen und Auftraggeber, bitte geben Sie den Handwerksbetrieben in Remscheid auch in Zeiten von Corona die Möglichkeit, alle ohne Bedenken durchführbaren Aufträge umzusetzen. So können Sie verhindern, dass es dort zu finanziellen Engpässen kommt und der Betrieb in seiner Existenz gefährdet ist. Betriebsinhaber tragen nicht nur die Verantwortung für ihr Unternehmen, sondern auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Auszubildende.“ Hinter diesem Aufruf von Kreishandwerksmeister Hans-Jürgen Althaus und den Obermeisterinnen und Obermeistern, der Innungen die der Kreishandwerkerschaft Remscheid angeschlossen sind, stehen rund 900 Handwerksbetriebe mit 7.300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigen und circa 500 junge Menschen in Ausbildung. Somit ist das Handwerk in Remscheid nicht nur ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch mit Abstand der größte Ausbilder in der Region.
Zwölf Handwerksinnungen sind in der Lage, ihre Aufgaben zum Wohle der Allgemeinheit mit einem hohen Maß an Leistungsbereitschaft, Qualitätsbewusstsein und Zuverlässigkeit zu erfüllen. Im Zuge der Corona-Krise üben viele Handwerksberufe zentrale systemrelevante Tätigkeiten aus. „Ob im Bereich der Hygiene, bei technischen Notdiensten und Mobilität oder der Lebensmittelversorgung, unsere Betriebe stehen den Remscheiderinnen und Remscheidern zur Seite und das selbstverständlich unter Beachtung der aktuell gültigen Hygienemaßnahmen und Auflagen“, erklärt Fred Schulz, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Remscheid. Ohne Handwerk geht es nicht, dies gilt auch in Krisenzeiten.

 

 

Tagesaktuelle Informationen zum NRW-Rettungsschirm finden Sie hier:

 


HERZLICH WILLKOMMEN beim Serviceportal der Kreishandwerkerschaft Remscheid

 

 


DAS BERGISCHE HANDWERK

Die aktuelle Printausgabe des Zeitschrift DAS BERGISCHE HANDWERK wird als besonderer Service im Netz dargestellt.

DAS BERGISCHE HANDWERK - Ausgabe 03/2020


Stadtsparkasse Remscheid: Partner des Handwerks 
Initiative "Schneller Kredit für das Handwerk"

Handwerksbetriebe der Region sind eine tragende Säule der Wirtschaft. Damit gehört das Handwerk zu einer wichtigen Kundengruppe und zum Kerngeschäft der Stadtsparkasse. Insbesondere kleine Betriebe sind trotz moderner Vertriebswege in Finanzierungsfragen weiterhin auf Beratung und Unterstützung angewiesen. Als bekennender Partner des Handwerks hat die Sparkasse einen speziellen Kredit angelegt.

Das Konzept und der Ansprechpartner
Antrag leicht gemacht - hier finden Sie die Unterlagen

29.06.2020

Appell des Bundespräsidenten und der Sozialpartner zur beruflichen Ausbildung in Corona-Zeiten

Gemeinsamer Appell von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Reiner Hoffmann, und den Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Ingo Kramer, des...mehr dazu

21.06.2020

„Ausbildung ist der Schlüssel zur Fachkräftesicherung"

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer sprach mit Frank Specht vom Handelsblatt über die im Konjunkturpaket enthaltene Ausbildungsprämie und welche wichtige Wertschätzung diese für Betriebe darstellt, die sich weiter in der...mehr dazu

15.06.2020

Liquiditätssicherung: das Gebot der Stunde

ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke sprach mit Irmke Frömling vom Norddeutschen Handwerk u. a. darüber, ob das Konjunkturpaket die richtigen Impulse setzt:mehr dazu